Feldhaubitzprotze 98

Die Feldhaubitzprotze 98 wurde schon vor dem ersten Weltkrieg entwickelt und diente zum aufprotzen der leichten Feldhaubitze 16 im Kaliber 10,5cm.

Im Inneren konnte Granaten und Treibladungen transportiert werden. Auf der Protze hatten drei Kanoniere Platz.

Das Fahrzeug wurde vom Sattel gefahren, insgesamt waren sechs Pferde in zweier Teams vorgespannt.

Anstatt der leichten Feldhaubitze 16 konnte auch ein Munitionsanhänger mit zusätzlicher Munition gezogen werden, jeweils ein Munitionsanhänger mit Protze gehörte zu einer lFH16 mit Protze.

Als Behelfslösung wurde zum Kriegsende auch die leichte Feldhaubitze 18/40 mit der Feldhaubitzprotze 98 aufgeprotzt gefahren.

Nach langem suchen konnten wir in der Nähe von Bautzen diese originalen Fahrgestelle für die Feldhaubitzprotze 98 ausfindig machen. Nun kann unser Repro Fahrgestell endlich gegen ein originales ausgetauscht werden!